Blasinstrumente
Bei den Blasinstrumenten erzeugt die schwingende Luftsäule im Instrument den Ton. Sie reicht vom Mundstück bis zum ersten offenen Tonloch. Nach der Art des Mundstückes unterscheiden wir Holzblasinstrumente und Blechblasinstrumente.

Blockflöte
Typen
Der gebräuchlichste Typ ist die C-Sopran-Blockflöte, heutzutage jedem als typisches Einsteigerinstrument bekannt. Weitere Mitglieder dieser Instrumentenfamilie sind die F-Alt-Blockflöte, die C-Tenor-Blockflöte und die F-Bass-Blockflöte. Jedes Modell gibt es in zwei Griffweisen: deutsche Griffweise und barocke Griffweise.
Die Entscheidung für eine der beiden Griffweisen sollte man von der Unterrichtspraxis des jeweiligen Lehrers abhängig machen. Fast alle Kinder im Grundschulalter beginnen mit der C-Sopran-Blockflöte.
Klangerzeugung
Das Blasen der verschiedenen Blockflötenarten ist keine Schwierigkeit, denn der Kernspalt leitet durch seine Form die Atemluft genau auf die Kante (das Labium), an der der Ton entsteht. Es erfordert kein großes Geschick, überhaupt einen Ton zu erzeugen, und so hat man ziemlich schnell Erfolge damit, die Töne schön zu gestalten.
Anschaffungskosten
Sopran: Kunststoff ab EUR 10; gute Schülermodelle aus Holz ab EUR 40; hochwertige Modelle ab EUR 200 aufwärts.
Alt: Kunststoff ab EUR 30; gute Schülermodelle aus Holz ab EUR 80;
hochwertige Modelle ab EUR 300 aufwärts.
Einstiegsalter
Die Blockflöte eignet sich hervorragend als Einstiegsinstrument für Kinder ab ca. 5 Jahren. Mit der Blockflöte können sich Kinder die Welt der Musik aktiv erschließen und ihr musikalisches Empfinden entwickeln. Es sollten in erster Linie bekannte, einfache Melodien gespielt werden. Für die Entwicklung der Kinder ist das Blockflötenspiel sehr hilfreich:
Die Schulung der Motorik hilft ihnen in der Schule beim Schreiben lernen, das Spiel in der Gemeinschaft fördert sie in der sozialen Entwicklung, und das mehrstimmige Spiel im Ensemble (z. B. bei einfachen, mehrstimmigen Kanons) kann sie in ihrem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken.



