Zupfinstrumente
Zupfinstrumente sind Saiteninstrumente, bei denen die Saiten durch Anreißen oder Anschlagen direkt meist mit den Fingerspitzen oder einem Plektrum in Schwingung versetzt werden, so wie zum Beispiel eine Gitarre oder eine Harfe.

Der E-Bass
Typen
Die verbreitetste E-Bass-Form ist der Solidbody (Massivholz-Korpus) mit 4 Saiten. In den letzten Jahren wurden aber zunehmend auch 5-und 6-Saiter beliebter. Der E-Bass ist in der Regel mit einem oder zwei Tonabnehmern ausgestattet, die die Saitenschwingungen zu einem Bass-Verstärker übertragen und über einen oder mehrere Lautsprecher wiedergeben.
Klangerzeugung/Bauweise/Einstiegsalter
Für den E-Bass gilt bezüglich der Klangerzeugung, Bauweise und des Einstiegsalters das gleiche wie für die (E-)Gitarre. Lediglich in der Funktion innerhalb der Band unterscheiden sich die beiden: Während die E-Gitarre im Zusammenspiel oft solistisch glänzen kann, fungiert der E-Bass vornehmlich als Teil der Rhythmus-Gruppe und ist in erster Linie für den Groove und den Rhythmus mitverantwortlich. Seit den 70er Jahren hat der E-Bass jedoch auch immer mehr solistischen Charakter dazu gewonnen, vor allem mit der Slap-Technik und der Entwicklung des elektrischen Jazz.
Bekannte Hersteller
Esh, Fender, Gibson,Ibanez, Music Man, Wal, Warwick, Yamaha u. a.
Anschaffungskosten
Ab EUR 150 bis EUR 2.000 und mehr.
Besonderheiten
Der E-Bass ist ein relativ leicht zu erlernendes Instrument, mit welchem später gut Kontakte zu Musikgruppen geknüpft werden können. Bezüglich Gehörschutz gilt dasselbe wie für die E-Gitarre: Mögliche Gehörschäden sind heutzutage kein Argument mehr gegen den E-Bass, gibt es doch ausgereiften und wirksamen Gehörschutz in Form von bequemen Ohrstöpseln.
Weitere Informationen zu diesen und anderen Instrumenten gibt es in der Publikation: „Welches Instrument soll ich spielen“ von Christine Büttner(ISBN 3-933136-13-X). Copyright 2001
Abdruck mit freundlicher Genehmigung derALFRED PUBLISHING VERLAGS GMBH, Neustadt/Wied




